Implantologie · Ingolstadt

Vier Implantate. Ein Tag.
Feste Zähne, die halten.

So funktioniert das All-on-4-Konzept — und für wen es passt. Auch wenn andere Ärzte Ihnen gesagt haben, dass es nicht geht.

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3.000+Implantate gesetzt
15+Jahre Erfahrung
Eigenes3D-Drucklabor
Dr. Andreas Vogtner bei der Implantat-Operation
Das Konzept

Was ist All-on-4?

All-on-4 ist ein bewährtes Behandlungskonzept in der Implantologie, um einen komplett zahnlosen Kiefer mit festsitzendem Zahnersatz zu versorgen. Der Name ist Programm: Die gesamte Zahnreihe eines Kiefers wird auf nur vier Implantaten sicher verankert.

Der Punkt, der den Unterschied macht: Die beiden hinteren Implantate werden in einem speziellen Winkel schräg in den Kieferknochen gesetzt. Dadurch nutzen wir das vorhandene Knochenangebot optimal aus. Ein aufwendiger und langwieriger Knochenaufbau ist in den allermeisten Fällen nicht nötig — selbst dann nicht, wenn Sie bereits unter Knochenschwund leiden.

Behandlungs-Fakten
4
Implantate pro Kiefer
1 Tag
Bis zu festen Zähnen
3–6 Mon.
Einheilzeit
Indikation

Für wen passt All-on-4?

Das All-on-4-Konzept ist ideal für Patienten, die bereits zahnlos sind und unter dem schlechten Halt einer Vollprothese leiden. Oder für Patienten, die noch eigene Zähne haben, die jedoch nicht mehr erhaltungswürdig sind. Wer eine schnelle, feste Lösung sucht und sich einen langwierigen Knochenaufbau ersparen möchte, ist hier richtig.

Ob die Voraussetzungen bei Ihnen gegeben sind, prüfen wir mit einer hochpräzisen 3D-Röntgenaufnahme (DVT) direkt in unserer Praxis in Ingolstadt.

Grenzen

Für wen passt es nicht?

Wenn Sie nur einzelne Zähne verloren haben, ist All-on-4 nicht das richtige Verfahren. In diesem Fall arbeiten wir mit Einzelimplantaten oder Brücken. Zudem muss eine gewisse Restknochenmenge im vorderen Kieferbereich vorhanden sein.

Falls All-on-4 für Sie nicht passt, erfahren Sie das im Erstgespräch — bevor Sie irgendeine Entscheidung treffen.

Der Weg zu festen Zähnen

In 4 Schritten zu festen Zähnen

  1. 3D-Planung und Diagnostik

    Wir erfassen Ihren Kiefer dreidimensional mit einem DVT-Scan. Am Computer planen wir die exakte Position der Implantate. Das sorgt für maximale Sicherheit während der OP und minimiert das Risiko von Überraschungen.

  2. Der OP-Tag

    Unter örtlicher Betäubung oder in Dämmerschlaf entfernen wir — falls nötig — nicht erhaltungswürdige Zähne und setzen die vier Implantate präzise nach dem 3D-Plan ein. Die OP dauert je nach Fall zwischen vier und acht Stunden.

  3. Das Sofortprovisorium

    Noch am selben Tag verschrauben wir ein festes, hochwertiges Langzeitprovisorium auf den Implantaten. Sie verlassen die Praxis mit festen Zähnen — keine herausnehmbare Übergangslösung.

  4. Die endgültige Brücke

    Nach einer Einheilzeit von etwa drei bis sechs Monaten, in der die Implantate fest mit dem Knochen verwachsen, erhalten Sie Ihre endgültige, im eigenen 3D-Drucklabor gefertigte Brücke. Mehr zum Ablauf.

Vergleich

All-on-4 vs. Prothese

Der Unterschied ist für unsere Patienten oft lebensverändernd. Eine detaillierte Gegenüberstellung finden Sie in unserem Beitrag Feste Zähne vs. Prothese.

Merkmal Herausnehmbare Prothese All-on-4
Halt Liegt nur auf dem Zahnfleisch auf, oft wackelig. Fest im Kieferknochen verschraubt, absolut sicher.
Kaukraft Stark eingeschränkt, harte Speisen oft problematisch. Nahezu wie bei echten Zähnen — Sie können alles essen.
Geschmack Gaumenplatte im Oberkiefer verdeckt Geschmacksnerven. Gaumen bleibt frei, voller Geschmack beim Essen.
Knochenabbau Geht ungebremst weiter, da die Belastung fehlt. Wird gestoppt, da Implantate den Knochen stimulieren.
Pflege Muss zur Reinigung herausgenommen werden. Wird geputzt wie echte Zähne.
Entscheidungshilfe

All-on-4 oder All-on-6?

Oft werden wir gefragt, ob vier Implantate wirklich ausreichen. In vielen Fällen ja. Manchmal — besonders im Oberkiefer bei sehr weichem Knochen oder wenn eine sehr große Beißkraft vorliegt — können sechs Implantate die bessere Wahl sein, um die Last noch gleichmäßiger zu verteilen.

Welche Variante für Ihre individuelle Anatomie die sicherste ist, entscheiden wir gemeinsam nach der 3D-Analyse. Mehr zu All-on-6.

Ehrlichkeit

Welche Risiken gibt es?

Jeder chirurgische Eingriff birgt Risiken — das gehört dazu. Schwellungen und leichte Schmerzen in den ersten Tagen nach der OP sind normal und lassen sich gut kontrollieren. Das Risiko, dass ein Implantat nicht einheilt, ist bei All-on-4 sehr gering, aber es existiert.

Um dieses Risiko zu minimieren, setzen wir ausschließlich auf Premium-Implantatsysteme führender Hersteller wie Straumann oder Nobel Biocare, die jahrzehntelange klinische Studien vorweisen können.

Investition

Was kostet All-on-4?

Transparenz ist uns wichtig. Eine All-on-4-Behandlung ist eine Investition in Ihre Lebensqualität. Die genauen Kosten hängen von individuellen Faktoren ab — wie der Wahl des Materials für die endgültige Brücke oder ob ein Knochenaufbau nötig ist. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Preise und Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Kosten-Seite.

Kosten im Detail ansehen
Das Prinzip

Warum schräge Implantate den Unterschied machen

Das Kernprinzip von All-on-4 klingt einfach — ist aber das Ergebnis jahrzehntelanger klinischer Forschung. Die zwei hinteren Implantate werden nicht senkrecht, sondern in einem Winkel von bis zu 45 Grad in den Knochen gesetzt.

Das hat zwei Vorteile, die den Unterschied machen: Erstens erreichen die Implantate so dichteres, qualitativ besseres Knochenmaterial im vorderen Kieferbereich. Zweitens wird die Kraft beim Kauen über eine größere Knochenfläche verteilt — ähnlich wie ein Brückenpfeiler, der schräg gesetzt mehr Last trägt als ein senkrechter.

Das Ergebnis: Auch Patienten, bei denen der Knochen im hinteren Kieferbereich bereits stark zurückgegangen ist, können oft ohne Knochenaufbau behandelt werden. Das spart Zeit, Kosten und einen zusätzlichen Eingriff.

Wichtig zu verstehen

Schräge Implantate erfordern mehr Planung und Präzision als gerade gesetzte. Die 3D-Planung am Computer ist deshalb kein Luxus, sondern Voraussetzung für ein sicheres Ergebnis. Wir planen jeden Eingriff digital, bevor wir operieren.

Unser Labor

Das Provisorium, das Sie am OP-Tag erhalten

Am OP-Tag verlassen Sie die Praxis mit festen Zähnen. Das ist kein Versprechen, das wir leichtfertig machen — es funktioniert, weil wir das Langzeitprovisorium vor dem Eingriff in unserem eigenen 3D-Drucklabor fertigen.

Der Ablauf: Wir scannen Ihren Kiefer digital. Auf Basis dieses Scans planen wir die Implantatpositionen und fertigen gleichzeitig das Provisorium. Es ist passgenau auf Ihre Anatomie abgestimmt — nicht nach einem Standardmodell, sondern nach Ihrem Scan.

Am OP-Tag werden die Implantate gesetzt und das fertige Provisorium direkt verschraubt. Das dauert keine Stunden extra — es ist bereits vorbereitet.

Was das Provisorium kann

Das Langzeitprovisorium ist kein Übergangsbehelf. Es ist eine vollständig funktionsfähige Brücke, die Sie während der gesamten Einheilphase tragen — 3 bis 6 Monate. Sie können damit essen, sprechen und lächeln. Es sieht gut aus und sitzt fest.

Erst nach vollständiger Einheilung der Implantate wird das Provisorium durch die endgültige Brücke ersetzt — ebenfalls in unserem Labor geplant und gefertigt.

SprintRay 3D-Drucker im Labor der Zahnarztpraxis Dr. Vogtner, Ingolstadt
Unser SprintRay-Drucker fertigt das Provisorium inhouse.
Frisch gedrucktes Langzeitprovisorium aus dem 3D-Labor der Praxis Dr. Vogtner
Das fertige Langzeitprovisorium — bereit für den OP-Tag.
Patientengeschichte

„Zwei Praxen sagten mir, das geht nicht. Hier ging es."

Ausgangssituation: stark schädigte Zähne vor All-on-4-Behandlung
Vorher
Ergebnis nach All-on-4: vollständiges Zahnlächeln
Nachher
Elisabeth
Patientin aus der Region
Ausgangssituation
Starker Knochenschwund. Zwei Praxen lehnten die Behandlung ab.

„Zwei Praxen haben mir gesagt, das geht bei mir nicht. Zu wenig Knochen. Hier hat man sich die Zeit genommen, das wirklich zu analysieren. Und es hat funktioniert.“

Elisabeth hatte jahrelang mit einer schlecht sitzenden Prothese gelebt. Zwei Praxen hatten ihr gesagt, ihr Knochen reiche für Implantate nicht aus.

Nach der 3D-Analyse bei uns war klar: Der vordere Knochenbereich war noch ausreichend. Die hinteren Implantate wurden schräg gesetzt — kein Knochenaufbau nötig. Am OP-Tag verließ Elisabeth die Praxis mit festen Zähnen.

Weitere Patientengeschichten lesen →
Häufige Fragen

Ihre Fragen zu All-on-4

  • Der Eingriff selbst ist dank moderner Anästhesie schmerzfrei. Auf Wunsch operieren wir auch im Dämmerschlaf (Sedierung). In den Tagen nach der OP können leichte Schmerzen und Schwellungen auftreten, die sich mit normalen Schmerzmitteln gut kontrollieren lassen.
  • Bei guter Pflege, täglicher Mundhygiene und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung in der Praxis können All-on-4-Implantate ein Leben lang halten.
  • Ja. Sie erhalten am Tag der OP ein fest verschraubtes Langzeitprovisorium. Sie gehen nicht zahnlos nach Hause und tragen keine herausnehmbare Übergangsprothese.
  • Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen einen Festzuschuss für den Zahnersatz (die Brücke), jedoch nicht für die Implantate selbst. Wir beraten Sie gerne zu den genauen Zuschüssen und Finanzierungsmöglichkeiten.
  • Mit der endgültigen Brücke können Sie wieder kraftvoll zubeißen — ob Äpfel, Nüsse oder ein Steak. Während der Einheilphase mit dem Provisorium empfehlen wir weichere Kost, um die Implantate nicht zu überlasten.
  • Durch das schräge Setzen der hinteren Implantate können wir oft auch dann behandeln, wenn der Kieferknochen bereits zurückgegangen ist. Ein separater Knochenaufbau ist meist nicht nötig.
  • Bei All-on-4 wird die Zahnreihe auf vier Implantaten verankert, bei All-on-6 auf sechs. All-on-6 kann bei weichem Knochen oder hoher Beißkraft die stabilere Wahl sein. Welche Variante für Sie besser ist, klären wir nach der 3D-Analyse.
  • Sie putzen die Brücke wie Ihre natürlichen Zähne mit Zahnbürste und spezieller Zahnseide (Superfloss) oder Interdentalbürsten. Wir zeigen Ihnen genau, wie das geht.
  • Wenn Sie nur einzelne Zähne verloren haben, ist All-on-4 nicht das richtige Verfahren. Zudem muss eine gewisse Restknochenmenge im vorderen Kieferbereich vorhanden sein. Ob die Voraussetzungen bei Ihnen gegeben sind, prüfen wir mit einer 3D-Röntgenaufnahme.
  • Wir setzen ausschließlich auf Premium-Implantatsysteme führender Hersteller wie Straumann oder Nobel Biocare, die jahrzehntelange klinische Studien vorweisen können.
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