Implantologie · Ingolstadt

Sofortimplantat in Ingolstadt:
Zahn raus, Implantat rein — am selben Tag.

Kein Warten, kein Knochenabbau, keine Lücke. Das Sofortimplantat ist die schnellste Methode, einen verlorenen Zahn zu ersetzen — wenn die Voraussetzungen stimmen.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren Feste Zähne an einem Tag
3.000+Implantate gesetzt
15+Jahre Erfahrung
Eigenes3D-Drucklabor
Das Konzept

Was ist ein Sofortimplantat?

Bei einem Sofortimplantat wird das Implantat direkt in die frische Extraktionswunde eingesetzt — unmittelbar nach der Zahnentfernung, in derselben Sitzung. Das klingt einfach, ist aber eine anspruchsvolle Technik, die präzise Planung und Erfahrung erfordert.

Der Punkt, der zählt: Die Wartezeit zwischen Zahnentfernung und Implantation entfällt. Gleichzeitig wird der Knochen durch die sofortige Belastung stimuliert — der natürliche Knochenabbau nach einem Zahnverlust wird gebremst.

Vorteile auf einen Blick
Keine Wartezeit
Implantat direkt nach Extraktion
Knochenerhalt
Abbau wird gebremst
Weniger Eingriffe
Alles in einer Sitzung
Voraussetzungen

Wann ist ein Sofortimplantat möglich?

Ein Sofortimplantat ist möglich, wenn nach der Zahnentfernung ausreichend Knochen vorhanden ist, um das Implantat stabil zu verankern. Außerdem darf keine aktive Entzündung (z.B. Abszess) vorliegen.

Ob die Voraussetzungen bei Ihnen gegeben sind, klären wir mit einer hochpräzisen 3D-Röntgenaufnahme (DVT) direkt in unserer Praxis.

Grenzen

Wann ist es nicht möglich?

Bei einer aktiven Infektion oder einem Abszess muss zuerst die Entzündung behandelt werden. Auch bei sehr starkem Knochenschwund ist ein Sofortimplantat nicht immer möglich — hier kann ein Knochenaufbau nötig sein.

Ob ein Sofortimplantat für Sie möglich ist, klären wir nach der Untersuchung — bevor Sie sich für irgendetwas entscheiden.

Chirurgische Instrumente werden für das Sofortimplantat vorbereitet
Der Ablauf

In 3 Schritten zum Sofortimplantat

  1. Diagnostik und 3D-Planung

    Wir analysieren Ihren Knochen mit einem DVT-Scan und planen die optimale Implantatposition digital. So wissen wir vor dem Eingriff genau, ob ein Sofortimplantat möglich ist.

  2. Extraktion und Implantation

    In derselben Sitzung entfernen wir den Zahn und setzen das Implantat direkt in die frische Wunde. Der Eingriff ist unter Anästhesie schmerzfrei.

  3. Provisorischer Zahn und Einheilung

    Sie verlassen die Praxis mit einem provisorischen Zahn. Nach 3–6 Monaten Einheilung erhalten Sie die endgültige Krone oder Brücke.

Methoden im Vergleich

Sofortimplantat oder Spätimplantat — was passt zu Ihnen?

Nicht jeder Zahn lässt sich sofort ersetzen. Manchmal ist das Spätimplantat die bessere Wahl — zum Beispiel wenn eine Entzündung vorliegt oder der Knochen nach der Extraktion erst heilen muss. Beide Methoden führen zum selben Ziel: einem festen, dauerhaften Zahn. Der Unterschied liegt im Weg dorthin.

Kriterium Sofortimplantat Spätimplantat (nach 8–12 Wochen)
Zeitpunkt der Implantation Direkt nach Extraktion (selbe Sitzung) 8–12 Wochen nach Extraktion
Anzahl der Eingriffe 1 Eingriff 2 Eingriffe
Knochenerhalt Sehr gut — sofortige Stimulation Etwas mehr Knochenabbau möglich
Gesamtbehandlungszeit Kürzer Länger (Wartezeit eingerechnet)
Voraussetzungen Entzündungsfrei, ausreichend Knochen Auch bei Entzündung möglich (nach Ausheilung)
Geeignet bei Klarem Befund, guter Knochenqualität Infektion, Abszess, starkem Knochenschwund

Welche Methode für Sie in Frage kommt, lässt sich erst nach einer genauen Untersuchung sagen. Wir schauen uns Ihren Befund mit einem DVT-Scan an und erklären Ihnen dann ehrlich, welchen Weg wir empfehlen — und warum.

Technische Voraussetzungen

Was ein Sofortimplantat wirklich braucht

Ein Sofortimplantat ist kein Routineeingriff, den man bei jedem Patienten gleich durchführt. Es gibt klare medizinische Kriterien, die erfüllt sein müssen — sonst ist das Risiko zu hoch, dass das Implantat nicht einheilt.

Primärstabilität

Das Implantat muss nach dem Einsetzen sofort fest im Knochen sitzen. Fachleute sprechen von Primärstabilität — gemessen in Newton-Zentimeter (Ncm). Wir brauchen mindestens 35 Ncm, damit das Implantat die Einheilungsphase übersteht, ohne sich zu lockern. Liegt der Wert darunter, ist ein Sofortimplantat zu riskant.

Entzündungsfreier Knochen

Liegt eine aktive Entzündung vor — zum Beispiel ein Abszess oder eine Parodontitis — ist ein Sofortimplantat nicht möglich. Bakterien im Knochen würden die Einheilung sabotieren. Wir behandeln zuerst die Entzündung, warten bis der Knochen sauber ist, und setzen das Implantat dann im zweiten Schritt.

Ausreichendes Knochenvolumen

Der Knochen muss breit und hoch genug sein, um das Implantat vollständig aufzunehmen und zu umschließen. Wie viel Knochen vorhanden ist, sehen wir im DVT-Scan — einem dreidimensionalen Röntgenbild, das wir direkt in unserer Praxis anfertigen.

Was passiert, wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt sind?

Dann ist das Sofortimplantat keine Option — aber das bedeutet nicht, dass Sie auf ein Implantat verzichten müssen. In den meisten Fällen ist ein Spätimplantat nach 8–12 Wochen möglich, manchmal auch ein Knochenaufbau als Vorbereitung. Wir erklären Ihnen im Beratungsgespräch genau, welchen Weg wir für Sie empfehlen.

Eigenes Labor

Warum unser eigenes Labor den Unterschied macht

Nach dem Eingriff brauchen Sie sofort einen provisorischen Zahn. Nicht irgendwann — sofort. Denn Sie sollen die Praxis nicht mit einer Lücke verlassen.

Das Langzeitprovisorium wird bei uns noch vor dem Eingriff digital geplant und in unserem eigenen 3D-Drucklabor gefertigt. Es sitzt, es sieht gut aus, und es hält — nicht für eine Woche, sondern für Monate, bis die endgültige Krone steht.

Ohne eigenes Labor wäre das nicht möglich. Andere Praxen müssen das Provisorium extern bestellen — das dauert Tage. Bei uns läuft alles unter einem Dach: Scan, digitale Planung, Druck, Einsetzen. Alles an einem Tag, alles unter unserer Kontrolle.

Unser Labor-Workflow beim Sofortimplantat
  1. Digitaler Scan vor dem Eingriff

    Wir scannen Ihren Kiefer mit dem Intraoralscanner. Kein Abdruck mit Würgereiz, keine Wartezeit auf Gipsmodelle.

  2. Planung und Druck des Provisoriums

    Während wir die Implantation vorbereiten, wird das Provisorium in unserem SprintRay-Drucker gefertigt. Das dauert 30–60 Minuten.

  3. Einsetzen direkt nach der OP

    Das fertige Provisorium wird noch am selben Tag eingesetzt. Sie verlassen die Praxis mit einem Zahn — nicht mit einer Lücke.

Laura im 3D-Drucklabor der Zahnarztpraxis Dr. Vogtner
Laura in unserem Labor — das Provisorium entsteht inhouse.
Frisch gedrucktes Langzeitprovisorium aus dem 3D-Labor
Das fertige Provisorium — bereit für den OP-Tag.
Patientengeschichte

„Am OP-Tag rein, am selben Tag raus — mit Zähnen."

Ausgangssituation vor dem Sofortimplantat
Vorher
Ergebnis nach Sofortimplantat
Nachher
Romain
Patient aus Ingolstadt
Ausgangssituation
Drei Praxen sagten: zu wenig Knochen für ein Implantat.

„Ich hatte drei Beratungen hinter mir. Jedes Mal das gleiche: zu wenig Knochen, das geht nicht. Dann kam ich zu Dr. Vogtner. Er hat sich den DVT-Scan angeschaut und gesagt: Wir können das machen.“

Romain kam zu uns mit einer Situation, die andere Praxen abgelehnt hatten. Der Knochen war knapp — aber nach genauer Analyse des 3D-Röntgenbilds war klar: Ein Sofortimplantat war möglich, wenn wir die Implantatposition präzise planen.

Am OP-Tag wurde der Zahn entfernt, das Implantat gesetzt und das Provisorium — bereits vorher in unserem Labor gedruckt — direkt eingesetzt. Romain verließ die Praxis mit einem festen Zahn.

Die vollständige Geschichte lesen →
Nach dem Eingriff

Was Sie nach dem Sofortimplantat erwartet

In den ersten Wochen nach dem Eingriff wächst das Implantat in den Knochen ein — diese Zeit zählt. Den Prozess nennt man Osseointegration. Was Sie in dieser Phase tun oder lassen, beeinflusst das Ergebnis.

Woche 1: Schonung und weiche Kost

In der ersten Woche gilt: kein Sport, keine harte oder zähe Kost, kein Rauchen. Leichte Schwellungen und ein Druckgefühl sind normal und klingen in den ersten Tagen ab. Schmerzmittel helfen, wenn nötig. Zähneputzen wie gewohnt — aber vorsichtig im Bereich des Implantats.

Woche 2 bis 4: Langsame Normalisierung

Ab der zweiten Woche können Sie wieder normaler essen — aber noch keine harten Lebensmittel wie Nüsse oder Brot mit harter Kruste. Sport ist in leichter Form wieder erlaubt. Das Provisorium sitzt fest, Sie können damit sprechen und essen wie gewohnt.

Monat 2 bis 6: Einheilung und Kontrolle

In diesem Zeitraum wächst das Implantat fest mit dem Knochen zusammen. Wir sehen Sie zu einem Kontrolltermin, prüfen den Sitz und machen bei Bedarf ein Kontrollröntgen. Nach 3–6 Monaten — je nach Heilungsverlauf — ersetzen wir das Provisorium durch die endgültige Krone.

Zeitplan auf einen Blick
Tag 1
Eingriff + Provisorium
Woche 1–4
Schonung, weiche Kost
Monat 2–3
Kontrolltermin
Monat 3–6
Endgültige Krone
Häufige Fragen

Ihre Fragen zum Sofortimplantat

  • Bei einem Sofortimplantat wird das Implantat direkt in die frische Extraktionswunde eingesetzt — also unmittelbar nach der Zahnentfernung. Das spart Zeit und schont den Knochen.
  • Nein. Voraussetzung ist ein ausreichendes Knochenangebot und eine entzündungsfreie Situation. Ob ein Sofortimplantat möglich ist, klären wir mit einer 3D-Röntgenaufnahme.
  • Die eigentliche Implantation dauert je nach Fall 30–90 Minuten. Sie können die Praxis mit einem provisorischen Zahn verlassen.
  • Der Eingriff ist unter Anästhesie schmerzfrei. Danach können leichte Schmerzen und Schwellungen auftreten, die sich gut mit Schmerzmitteln behandeln lassen.
  • Bei guter Pflege und regelmäßiger Prophylaxe ein Leben lang.
  • Die Kosten hängen von der Anzahl der Implantate und dem gewählten Zahnersatz ab. Wir erstellen Ihnen einen transparenten Kostenplan im Beratungsgespräch. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Kosten-Seite.
  • Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss für den Zahnersatz, nicht für das Implantat selbst.
  • Beim konventionellen Implantat wird nach der Zahnentfernung zunächst gewartet, bis die Wunde abgeheilt ist (meist 8–12 Wochen). Beim Sofortimplantat entfällt diese Wartezeit.
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