Implantologie · Ingolstadt

All-on-6: Sechs Implantate
für maximale Stabilität.

Wenn vier Implantate nicht genug sind — All-on-6 verteilt die Kaukraft auf mehr Stützpunkte und ist oft die bessere Wahl im Oberkiefer oder bei weichem Knochen.

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3.000+Implantate gesetzt
15+Jahre Erfahrung
Eigenes3D-Drucklabor
Das Konzept

Was ist All-on-6?

All-on-6 funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie All-on-4: Die gesamte Zahnreihe eines Kiefers wird auf fest im Knochen verankerten Implantaten verschraubt. Der Unterschied liegt in der Anzahl der Stützpunkte — bei All-on-6 sind es sechs statt vier Implantate.

Diese zwei zusätzlichen Implantate verteilen die Kaukraft gleichmäßiger über den gesamten Kiefer. Das erhöht die Stabilität und kann die Langzeitprognose verbessern — besonders dann, wenn die Knochenqualität oder -quantität nicht ideal ist.

Behandlungs-Fakten
6
Implantate pro Kiefer
1 Tag
Bis zu festen Zähnen
3–6 Mon.
Einheilzeit
Entscheidungshilfe

All-on-4 oder All-on-6 — wann ist welche Variante besser?

Beide Konzepte liefern feste Zähne an einem Tag. Die Entscheidung hängt von Ihrer individuellen Anatomie ab — nicht von einem pauschalen Mehr-ist-besser-Prinzip.

Kriterium All-on-4 All-on-6
Anzahl Implantate 4 pro Kiefer 6 pro Kiefer
Knochenqualität Gut geeignet bei normalem Knochen Vorteilhaft bei weichem oder reduziertem Knochen
Kiefer Ober- und Unterkiefer Besonders empfohlen im Oberkiefer
Beißkraft Sehr gut Maximal — ideal bei hoher Kaukraft
Kosten Etwas günstiger Etwas höher (2 zusätzliche Implantate)

Welche Variante für Sie die richtige ist, klären wir nach einer präzisen 3D-Röntgenanalyse (DVT) in unserer Praxis.

Der Weg zu festen Zähnen

Der Ablauf bei All-on-6

  1. 3D-Planung und Diagnostik

    Wir erfassen Ihren Kiefer dreidimensional und planen die optimale Position aller sechs Implantate am Computer. Die präzise Planung ist der Schlüssel zu einem sicheren Ergebnis.

  2. Der OP-Tag

    Unter Anästhesie oder Dämmerschlaf setzen wir die sechs Implantate nach dem digitalen Plan. Nicht erhaltungswürdige Zähne werden dabei entfernt.

  3. Das Sofortprovisorium

    Noch am selben Tag verschrauben wir ein festes Langzeitprovisorium. Sie verlassen die Praxis mit festen Zähnen.

  4. Die endgültige Brücke

    Nach 3–6 Monaten Einheilzeit erhalten Sie Ihre endgültige Brücke, die in unserem eigenen 3D-Drucklabor gefertigt wird. Mehr zum Ablauf.

Indikation

Wann ist All-on-6 die richtige Wahl?

All-on-6 ist nicht automatisch besser als All-on-4. Es ist die richtige Wahl, wenn bestimmte Faktoren vorliegen, die mehr Stabilität erfordern. Vier Situationen, in denen wir All-on-6 empfehlen:

Bruxismus — starkes Knirschen oder Pressen

Wer nachts knirscht oder tagsüber presst, belastet seine Implantate weit über das normale Maß hinaus. Die zusätzlichen zwei Implantate bei All-on-6 verteilen diese Kraft auf mehr Stützpunkte — das reduziert das Risiko, dass einzelne Implantate überlastet werden.

Oberkiefer mit weichem Knochen

Im Oberkiefer ist der Knochen häufig weniger dicht als im Unterkiefer. Sechs Implantate geben hier mehr Halt und sorgen für eine bessere Primärstabilität direkt nach dem Eingriff. Das ist besonders wichtig, wenn Sie am selben Tag feste Zähne bekommen sollen.

Größerer Kiefer

Bei einem anatomisch größeren Kiefer entstehen zwischen den vier Implantaten größere Abstände. Das sechste Implantat schließt diese Lücke und sorgt für eine gleichmäßigere Kraftverteilung über die gesamte Brücke.

Höherer Knochenabbau im Seitenzahnbereich

Wenn der Knochen im hinteren Bereich des Kiefers bereits abgebaut ist, können die hinteren Implantate bei All-on-4 nicht weit genug nach hinten gesetzt werden. All-on-6 ermöglicht hier eine bessere Verteilung der Implantate über die gesamte Kieferlänge.

Ob All-on-6 für Sie die richtige Wahl ist, lässt sich nur nach einer genauen Analyse sagen. Wir schauen uns Ihren Kiefer im DVT-Scan an und erklären Ihnen, welche Variante wir empfehlen — und warum.

Dr. Vogtner und Assistentin bei der digitalen Implantat-Planung für All-on-6
Materialien & Labor

Provisorium und definitive Brücke: Was Sie bekommen

Das Langzeitprovisorium

Am OP-Tag erhalten Sie kein billiges Kunststoffprovisorium, das nur ein paar Wochen hält. Wir fertigen Ihr Langzeitprovisorium aus hochwertigem PMMA-Kunststoff — in unserem eigenen 3D-Drucklabor, noch vor dem Eingriff. Es sitzt passgenau, sieht gut aus und hält die gesamte Einheilzeit von 3–6 Monaten.

Das ist nur möglich, weil wir alles inhouse machen: Scan, digitale Planung, Druck mit unserem SprintRay-Drucker. Andere Praxen müssen das Provisorium extern bestellen — das dauert Tage. Bei uns ist es am selben Tag fertig.

Die endgültige Brücke

Nach der Einheilzeit erhalten Sie Ihre definitive Brücke. Hier haben Sie die Wahl zwischen zwei Materialien:

Materialvergleich
Kriterium Zirkon-Keramik Metall-Keramik
Optik Sehr natürlich, transluzent Gut, metallischer Rand möglich
Stabilität Sehr hoch Sehr hoch
Gewicht Leichter Etwas schwerer
Kosten Höher Etwas günstiger

Welches Material für Sie das richtige ist, besprechen wir im Beratungsgespräch. Die meisten unserer Patienten entscheiden sich für Zirkon-Keramik — wegen der natürlichen Optik und des geringen Gewichts.

SprintRay 3D-Drucker im Labor der Zahnarztpraxis Dr. Vogtner
Unser SprintRay-Drucker — das Provisorium entsteht inhouse.
Frisch gedrucktes Langzeitprovisorium aus dem 3D-Labor
Das fertige Langzeitprovisorium — bereit für den OP-Tag.
Patientengeschichte

„30 Jahre nicht beim Zahnarzt — und trotzdem feste Zähne in einem Tag."

Ausgangssituation Gerhard: stark vernachlässigte Zähne
Vorher
Ergebnis Gerhard: Feste Zähne auf Implantaten
Nachher
Gerhard
Patient aus der Region
Ausgangssituation
30 Jahre ohne Zahnarzt. Fast alle Zähne nicht mehr zu retten.

„Ich hatte 30 Jahre lang Angst vor dem Zahnarzt. Irgendwann war es so schlimm, dass ich nicht mehr anders konnte. Dr. Vogtner hat mir nie das Gefühl gegeben, dass ich mich dafür schämen müsse.“

Gerhard kam zu uns mit einem Befund, der nach drei Jahrzehnten ohne Zahnarztbesuch kaum noch erhaltungswürdige Zähne hatte. Die Analyse zeigte: Der Knochen im Oberkiefer war weich, die Kaukraft hoch. All-on-6 war die richtige Wahl.

Am OP-Tag wurden alle nicht erhaltungswürdigen Zähne entfernt, sechs Implantate gesetzt und das Langzeitprovisorium — bereits vorher in unserem Labor gedruckt — direkt verschraubt. Gerhard verließ die Praxis mit festen Zähnen.

Die vollständige Geschichte lesen →
Häufige Fragen

Ihre Fragen zu All-on-6

  • Bei All-on-4 wird die Zahnreihe auf vier Implantaten verankert, bei All-on-6 auf sechs. All-on-6 verteilt die Kaukraft auf mehr Stützpunkte und kann bei weichem Knochen oder hoher Beißkraft die stabilere Wahl sein.
  • All-on-6 empfiehlt sich besonders im Oberkiefer, bei sehr weichem Knochen oder bei Patienten mit hoher Beißkraft. Welche Variante für Sie besser ist, klären wir nach der 3D-Analyse.
  • Ja, All-on-6 ist durch die zwei zusätzlichen Implantate etwas teurer. Die genauen Kosten besprechen wir im Beratungsgespräch. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Kosten-Seite.
  • Ja. Auch bei All-on-6 erhalten Sie noch am OP-Tag ein fest verschraubtes Langzeitprovisorium. Sie gehen nicht zahnlos nach Hause.
  • Bei guter Pflege und regelmäßiger Prophylaxe können All-on-6-Implantate ein Leben lang halten.
  • In vielen Fällen ja. Durch die präzise 3D-Planung können wir das vorhandene Knochenangebot optimal nutzen. Ein Knochenaufbau ist oft nicht nötig.
  • Wie Ihre natürlichen Zähne: Zahnbürste, Superfloss und Interdentalbürsten. Wir zeigen Ihnen die richtige Technik.
  • Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss für den Zahnersatz, nicht für die Implantate. Wir beraten Sie zu Zuschüssen und Finanzierungsmöglichkeiten.
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